Worin liegt der Unterschied zwischen Canon EF und EF-S Objektiven?
Die aktuellen Objektive der Canon EOS EF Serie sind grundsätzlich auf allen analogen und digitalen Canon Kameras gleichermaÃen und ohne Einschränkungen verwendbar. Lediglich die mittelmäÃige Abbildungsqualität eines "preiswerten" Objektivs wird an einer guten digitalen DSLR eher sichtbar, da am Monitor Unschärfen bei BildvergröÃerungen natürlich eher auffallen als auf einem 10 x 15 cm Papierbild. Es bleibt also allein dem persönlichen Anspruch an das Bildergebnis überlassen, ob man ein älteres preiswertes EF Objektiv am digitalen Body verwendet. Den Hobby-, Urlaubs- und Freizeitknipser oder dem DSLR-Einsteiger sind die Unterschiede vermutlich egal. Er wird mit dem Ergebnis bestimmt zufrieden sein.
EF-S Objektive sind hingegen ausschlieÃlich mit digitalen Canon Kameras mit Crop Faktor 1.6 (Crop Faktor spiegelt das Verhältnis der Fläche des früheren Kleinbildformats zu der Sensorfläche wieder - vgl. anderen Ratgeber von mir) verwendbar (z.B. 20D, 30D, 40 D, 50D, 350D, 400D, 450D), da diese Objektive schon allein baulich tiefer in das Gehäuse hineinragen. Auch Sigma, Tamron und andere Hersteller bauen "entsprechende digital gerechnete" Linsen die nur für digitale Crop-Bodys geeignet sind (Kennzeichnung z.B. durch den Zusatz DC). Die Objektive wurden wegen des Brennweitenverlängerungsfaktors produziert und tragen mit Ihren speziellen Brennweiten dem sogenannten Crop Faktor Rechnung. Sie sind sozusagen im Bezug auf die Brennweite digital gerechnet und auch nicht für digitale Vollformatkameras wie die EOS 5D oder 1Ds (Vollformat = Sensorfläche entspricht 1:1 dem Kleinbildformat) oder analoge Spiegelrefexkameras verwendbar.
Ein "digitales" EF-S 17-85 wird z.B. an einer Crop Kamera wie der aktuel... ...read the full guide >>>